Premiere beim Bührener Gänsereiten

Im Sommer 1948 kamen 8 Männer zusammen, um das erste Erntefest in Bühren zu planen und zu feiern. In der Gründungsversammlung heißt es wörtlich: „Alljährlich soll im Herbst in Bühren ein Erntefest verbunden mit Gänsereiten gefeiert werden. Es soll das Fest der Schulgemeinde Dumicke sein umfassend die Orte: Bühren, Dumicke, Hitzendumicke, Wörmge und Fahrenschotten.“ Heute gehören noch Vossiepen und Uelhoff dazu.

In den ersten Jahren fand das Fest nur am Sonntagnachmittag auf den Wiesen bzw. Weiden der Grotemicke unterhalb von Bühren statt. Das erste Zelt bestand aus Fichtenstangen als Gerüst vorüber eine Plane aus amerikanischen Armeebestände von Bergneustadt gespannt war. 1950 wurde die erste Satzung ausgearbeitet und beschlossen.

Erstmals wurde auch in diesem Jahr beschlossen, am Samstag und Sonntag zu feiern, dies hatte man 1949 schon versucht, war aber an den Musikkosten gescheitert. Die Samstagsfeier 1950 war ein Reinfall und wurde wieder eingestellt. Erst ab 1965, das Freizeitverhalten und die Arbeitszeiten hatten sich geändert, wurde der Samstag ins Festgeschehen eingegliedert und wäre heute nicht mehr wegzudenken. In der jetzigen Satzung heißt es, der Verein pflegt die Volksgemeinschaft und den Heimatgedanken, fördert die Liebe zum Pferd und Pferdesport und richtet alljährlich nach der Ernte die Feier des Erntedankfestes mit Gänsereiten aus.

(Quelle: www.reiterverein-buehren.de)

Und um die Liebe zum Pferd und Pferdesport zu fördern, hat sich der Reiterverein Bühren dieses Jahr etwas ganz Besonderes für die Zuschauer des großen Festumzuges überlegt: Er lud die Friesenquadrille Westfalen ein, um einerseits die leider zurückgehenden Reiter und Pferde im Festzug zu kompensieren, andererseits ein schönes und außergewöhnliches Erscheinungsbild darzubieten. Und das ist auf ganzer Linie gelungen! Alle waren so begeistert, sodass die Quadrille im kommenden Jahr wieder dabei sein wird und dann vielleicht mit einer weiteren Überraschung……..Wir können gespannt sein!