Sicherheit geht vor: Der neue Kutschenführerschein der FN

Das Pferd war für den Mensch in der Geschichte immer ein Nutztier, sei es als Lastträger oder Arbeitstier. So diente es auch als Schlepptier in der Forstwirtschaft oder der Fortbewegung mittels Kutsche. Viele dieser Aufgaben werden heute durch Maschinen übernommen. Hier und da sieht man Pferde noch in der Forstwirtschaft und sicher ebenso selten begegnen wir mal – vielleicht in der Nähe eines Standesamtes oder einer Kirche – einer (Hochzeits-) Pferdekutsche. Da die Anzahl der Pferde immer größer wird, liegt die Frage nahe, warum dies so ist. Schließlich ist eine Kutschfahrt nicht nur entspannend, sondern kann sogar sportliche Züge bekommen, wie in unseren Fotos zu sehen ist.

Es kann und wird viele Gründe geben, aber ein wichtiger ist sicher die Verantwortung eines Kutschfahrers, für das Tier, sich selbst, Mitfahrer und anderen Verkehrsteilnehmern. Vor allem letzteres wird oft vergessen.

Da Kutschfahrer mit ihren Pferdegespannen häufig im Straßenverkehr unterwegs sind und somit zum Verkehrsteilnehmer werden, forderte der Beirat Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. einen bundesweit einheitlichen Kutschenführerschein. Im Hinblick auf Sicherheit und Unfallprophylaxe soll der Führerschein die verantwortlichen Personen dazu befähigen, ein Pferdegespann auf öffentlichen Wegen und Straßen zu führen. Jeder, der sich mit einer Kutsche im Straßenverkehr bewegt, soll über einen Kutschenführerschein A Privatperson seine Qualifikation nachweisen. Für gewerbliche Fahrer gibt es einen Kutschenführerschein B Gewerbe.

Auch Thomas, der die beiden Friesen Kornelius und Klaas regelmäßig einspannt, geht mit gutem Beispiel und hat den Kutschenführerschein schon in der Tasche.

Herzlichen Glückwunsch von uns allen, Thomas!